Unser Fokus


Unser Engagement zielt ausschließlich auf die Förderung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Zielländern in Afrika.

1. Zielland: Elfenbeinküste

Die Elfenbeinküste hat die dynamischste Wirtschaft in Afrika. Das Land verzeichnete seit 2012 ein jährliches Wachstum in der Größenordnung von rund 8% (7,9% im Jahr 2016, 7,8% im Jahr 2017 erwartet). Diese Leistungen basieren auf strukturelle Faktoren, wie die politische und monetäre Stabilität (Mitgliedschaft in der Franc-Zone), die Diversifizierung der Wirtschaft und die Verbesserung des Geschäftsklimas. Die ivorische Wirtschaft hat auch von einem günstigen außenwirtschaftlichen Umfeld profitiert: dem

Anstieg der Kakaopreise bis August 2016, kombiniert mit dem fallenden Ölpreis und einer Abwertung des CFA-Franc gegenüber dem Dollar. Dies führte zu einer 30 %igen Verbesserung der Handelsbedingungen.

 

Aus der Schuldenerleichterung durch die Initiative HIPC (Heavily Indebted Poor Countries) ergab sich auch für die Elfenbeinküste der finanzielle Spielraum für ein öffentliches Investitionsprogramm dank der Unterstützung der regionalen und internationalen Finanzmärkte.

 

Die ivorische Wirtschaft ist diversifiziert. Der Agrarsektor erreichte 28% des BIP, dadurch behält die Elfenbeinküste seinen Platz als größter Kakaoproduzent der Welt (mehr als 35% Marktanteil). Der sekundäre Sektor (25% des BIP) umfasst vor allem Öl-Raffinerien, Energie, Lebensmittelverarbeitung und Bauwesen. Der tertiäre Sektor (47% des BIP) wird von den Bereichen Telekommunikation, Verkehr (Hafen und Luft), Vertrieb und Finanzaktivitäten geprägt. Die Wiederbelebung wird durch öffentliche (Verkehr, Energie, Gesundheit, Bildung) und private Investitionen (Bergbau, Landwirtschaft, Energie und Wohnungsbau), sowie durch den Verbrauch von privaten Haushalten unterstützt.

Projekte in Elfenbeinküste

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